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Babys weglegen

Mama . . .
. . . mir ist so kalt,
kommst du bald?
Lass mich hier nicht liegen,
du wirst mich doch noch lieben?


. . . ich hab dich doch immer gespürt,
mit deiner Hand hast du mich berührt,
es war so warm in deinem Bauch,
deine Stimme hörte ich auch,

. . . du hast mich immer mit getragen,

"bald ist es soweit", hörte ich sagen,
es war so ein angenehmes Gefühl,
hab ich getreten, wurdest du still,

. . . meine Augen waren immer verschlossen,
so hab ich keine Tränen vergossen,
an dieser Schnur hielt ich mich fest,
damit war ich verbunden, mit meinem Nest,


. . . mein Herz klopfte mit deinem gleich,
ich lag auf einem Polster, der war weich,
meine Finger konnt ich schon bewegen,
und mich dann verkehrt hinunter legen,


. . . immer wieder schlief ich ein,
habe geträumt vom Sonnenschein,
sehnsüchtig wartete ich schon darauf,
bis wann geht mein Bett hier auf?


. . . dann war es endlich soweit,
was ist hier los, jemand schreit,
deine Rufe kommen bei mir an,
hab ich dir etwa Weh getan?

. . .ich seh helles Licht erscheinen,
plötzlich kühl, ich muss weinen,

du nimmst mich in den Arm,
deine zarte Haut, so warm,

. . . ich kann dich erkennen,
"Mama" werd ich dich nennen,
ich werd immer bei dir bleiben,

VIEL Zeit werden wir zusammen vertreiben!

. . . was hast du vor, kann dich nicht sehn?
Lässt du mich hier etwa stehn?
mir ist so bitterlich kalt,
Mama, - - - kommst du bald???

Tödliches Mail
Immer als sie nach Hause kam, setzte sie sich an den Computer,
wählte sich ins Internet ein und blieb solange drin,
bis sie ihre Mutter ins Bett schickte.

Aber an diesem Tag war es anders, sie hatte sich verliebt.
Es verging kaum eine Minute, wo sie nicht an ihn dachte.
Sie hatte nur seinen Nicknamen im Kopf und seine Beschreibung.
Andauernd dachte sie darüber nach,

wie er wohl aussehen würde.
Sie hatten nie so richtig über sich selbst geredet,
nie über persönliche Details wie genauer Wohnort oder so.
Sie wusste nur, dass er in Deutschland wohnte,
wie sie selbst, aber etwa 400 km weit entfernt;

zu weit zum besuchen.
Sie konnte ihm vertrauen, konnte sich loslassen,
konnte sich fallen lassen, wenn sie mit ihm chattete,
was sie sonst nicht konnte.
In real war sie sehr schüchtern, traute sich kaum etwas zu.

Doch im Chat, wenn sie mit ihm sprach,
dann konnte sie sich richtig fallen lassen,
und ihren Gefühlen freien Lauf lassen.
Doch das sie sich in ihn verlieben würde,
daran dachte sie nie.

Sie hielt es nicht für möglich, sich in einem Chat zu verlieben,

doch nun war es passiert;
sie konnte nichts mehr dagegen machen.
Es vergingen einige Tage; sie dachte pausenlos an ihn;

war schon öfters so nah dran, es ihm zu gestehen,
aber sie schaffte es nie.
Doch dann kam der Tag, an dem sie beschloss, es ihm zu sagen.
Als sie sich nach der Schule an den Pc hockte,
und in den Chat ging, war er nicht da.
Sie wartete lange, doch er kam nicht.

Sonst war er immer da. Jeden Tag um die selbe Zeit.
Doch heute nicht.
Sie hatte keine Ahnung was dazwischengekommen war
und befürchtete schon das schlimmste.
Und da kam ihr die Idee, ihre E-Mails nachzulesen.

Sie hatte Post, es war eine E-Mail von ihm.
Als sie den Betreff las, stieg in ihr ein eigenartiges Gefühl auf.
Ein mulmiges Gefühl in ihrem Bauch.
Ein Gefühl, dass ihr die Luft wegbleiben ließ.
Im Betreff stand : Tut mir leid, ich mag dich nicht
mehr !!!
Sie machte die Mail auf......
 



Na du......
Es tut mir leid, ich hätte es dir viel eher sagen sollen,

hätte es niemals so weit kommen lassen dürfen.
Ich bin nicht der, den du denkst.
Ich bin nur ein gewöhnlicher Mensch, kann mit dir ehrlich gesagt nichts anfangen.
Ich habe dich die ganze Zeit nur belogen.

In Wirklichkeit kann ich dich nicht leiden.
Du mit deinem ewigen Gejammer,
du, mit deiner völlig abartigen Sicht vom Leben und allem.
Ich habe mit gespielt, weil es das war, was du wolltest.
Aber ich kann dich nun mal nicht leiden,

deswegen werde ich dich jetzt in Ruhe lassen.
Das ist das letzte was du von mir hörst.



Sie konnte es nicht glauben.
Jedes Wort fühlte sich so an,

als würde ein Messer in ihr Herz stechen.
Es tat so fürchterlich weh, als sie das las.
Die Tränen konnte sie nicht mehr zurückhalten.
Sie rollten über ihre Wangen, bis zum Kinn.
Es fühlte sich an, wie Dornen die sich in sie hineinfraßen.
Sie war alleine daheim ; zum Glück.

So hätte sie sich nicht getraut, aus dem Zimmer zu gehen.
Und das Weinen konnte sie auch nicht unterdrücken.
Es kam aus ihr heraus,
als hätte sie seit Jahren nicht mehr geweint.

Sie hatte das Gefühl, als würden diese Worte alles in ihr zerstören, verbrennen.......
Sie wollte nicht mehr.
Er war die einzige Person, der sie vertraut hatte.
Doch es war alles nur Show.......

Er war nicht real, diese Person die sie liebte , hasste sie.
Sie wollte nicht mehr leben .
Alles, woran sie geglaubt hatte, war eine Lüge.

Und das schlimmste war immer noch,
das er es ihr so sagen musste.
Er hätte es auch anders tun können......

Aber wieso so ???
Und wieso gerade sie, und nicht eine andere naive Chatterin ?

Sie sah nicht mehr richtig,
ihre Augen waren voller Tränen.
Und in ihr brannte es förmlich.
Sie konnte sich noch daran erinnern, dass ihre Mutter einmal Schlaftabletten gekauft hatte.......

Im Bad mussten sie sein, wie vor einigen Tagen auch noch,
als sie sie per Zufall gefunden hatte.
Sie setzte sich wieder an den Pc, vor ihr der Posteingang -

Keine neuen Nachrichten -........
Der Deckel des Röhrchens spickte weg, als sie es aufmachte.
Da waren einige weiße Tabletten.
So klein und doch so gefährlich.

Sie nahm sich eine raus und schluckte sie.
Es war ekelhaft; es schmeckte fürchterlich bitter,
aber die Tablette verschwand sofort in ihrem Magen.
Der Rest kann ja nicht schlimm sein,

gleich ist ja eh vorbei dachte sie,
und schluckte den Rest der Tabletten auch.
Wie lange sie da saß und auf Post von ihm wartete,

konnte man nicht sagen, es mussten Stunden gewesen sein.
Ihr Kopf wurde immer schwerer,
die Augenlider waren so schwer wie Blei.
In ihrem Magen brannte es,
doch sie spürte es nicht mehr.
Alles war wie durch Watte gedämpft.



Der Kopf sank auf die Tastatur, ihre Augen schlossen sich.......

Das Herz wurde immer langsamer, alles schlief ein.

Für immer........

Man fand sie am nächsten Morgen.
Tot vor dem Pc, in der Hand das leere Röhrchen.
Und auf dem Bildschirm, eine Nachricht.
Irgendwer von den Ärzten musste sie geöffnet haben. Darin stand:


Huhu
Gott , was hat denn mein Bruder für einen Mist geschrieben ?
Tut mir leid, ich habe das nicht geschrieben......
glaub mir bitte.......
ich könnte dir niemals weh tun.......

 



Wenn Euch dieses Mail auch so sehr berührt wie mich,

dann nehmt es mit und leitet es weiter oder baut es auf Eurer HP ein.


 

 


 

 

 

Gedicht einer Toten

Ich ging zu einer Party, Mama,
ich erinnerte mich, was du sagtest.
Du ermahntest mich, nichts zu trinken, Mama,
also trank ich Soda stattdessen.

Ich fühlte mich richtig stolz, Mama,
so wie du es mir vorausgesetzt hattest.
Ich habe nichts getrunken, um dann zu fahren, Mama,
obwohl mir die anderen sagten, es sei nichts dabei.


Ich weiß, ich tat das Richige, Mama,
ich weiß, du hast immer recht.

Nun ist die Party zuende, Mama,
und alle fahren fort.

Als ich in meinen Wagen stieg, Mama,
wusste ich, ich würde rasch nach Hause fahren,
weil du mich so erzogen hast,
verantwortungsbewusst und lieb.

Ich fuhr also los, Mama,
aber als ich auf die Straße auffuhr,
sah mich der andere Wagen nicht, Mama,
er fuhr einfach über mich darüber.

Als ich lag auf dem Asphalt, Mama,
hörte ich den Polizisten sagen,
"Der andere Typ war betrunken", Mama,
Und nun bin ICH es, die bezahlen wird.

Ich liege hier sterbend, Mama...
Ich wünsche du wärst bald hier.
Wie konnte das geschehen, Mama?
Mein Leben zerplatzt wie ein Ballon.

Überall um mich ist Blut, Mama,
das meiste davon ist meins.
Ich höre den Arzt sagen, Mama,
bald werde ich sterben.

Ich wollte dir nur sagen, Mama,
ich schwöre ich habe nichts getrunken.
Es waren die anderen, Mama,
die anderen haben nichts nachgedacht.
Er war wohl auf derselben Party wie ich.

Der einzige Unterschied ist, er hat was getrunken.
Und ich werde sterben.

Warum betrinken sich die Leute, Mama?
Es kann ihr ganzes Leben zerstören.

Jetzt fühle ich heftige Schmerzen.
Es sticht wie ein Messer.
Der Typ, der mich anfuhr, der geht, Mama,
und ich denke, das ist nicht fair.

Ich liege hier im Sterben.
Und alles, was er kann, ist, zu starren.

Sag meinem Bruder, er soll nicht weinen, Mama,
schreibt "Papas Mädchen" auf mein Grab.
Jemand hätte ihm sagen sollen, Mama,
kein Alkohol hinter dem Steuer.
Wenn sie es bloß gesagt hätten, Mama,
wäre ich noch am Leben.

Mein Atem wird kürzer, Mama,
ich bekomme solche Angst.
Bitte, weine nicht um mich, Mama.
Du warst immer da, als ich dich brauchte.

Ich hab nur noch eine letzte Frage, Mama.
Bevor ich mich verabschiede.
Ich bin nicht betrunken gefahren,
also warum bin ICH diejenige, die stirbt?

 

 

 

Mama . . .

 

 . . mir ist so kalt,
kommst du bald?
Lass mich hier nicht liegen,
du wirst mich doch noch lieben?

. . . ich hab dich doch immer gespürt,
mit deiner Hand hast du mich berührt,
es war so warm in deinem Bauch,
deine Stimme hörte ich auch,

. . . du hast mich immer mit getragen,
"bald ist es soweit", hörte ich sagen,
es war so ein angenehmes Gefühl,
hab ich getreten, wurdest du still,

. . . meine Augen waren immer verschlossen,
so hab ich keine Tränen vergossen,
an dieser Schnur hielt ich mich fest,
damit war ich verbunden, mit meinem Nest,

. . . mein Herz klopfte mit deinem gleich,
ich lag auf einem Polster, der war weich,
meine Finger konnt ich schon bewegen,
und mich dann verkehrt hinunter legen,

. . . immer wieder schlief ich ein,
habe geträumt vom Sonnenschein,
sehnsüchtig wartete ich schon darauf,
bis wann geht mein Bett hier auf?

. . . dann war es endlich soweit,
was ist hier los, jemand schreit,
deine Rufe kommen bei mir an,
hab ich dir etwa Weh getan?

. . .ich seh helles Licht erscheinen,
plötzlich kühl, ich muss weinen,
du nimmst mich in den Arm,
deine zarte Haut, so warm,

. . . ich kann dich erkennen,
"Mama" werd ich dich nennen,
ich werd immer bei dir bleiben,
VIEL Zeit werden wir zusammen vertreiben!

. . . was hast du vor, kann dich nicht sehn?
Lässt du mich hier etwa stehn?
mir ist so bitterlich kalt,
Mama, - - - kommst du bald???

 

 

 

 

 

Wenn ich durch die Straßen gehe,

und dabei all die Menschen seh,

tut es mir manchmal im Herzen weh. 

Ich beobachte sie, ihre Reden,

ihr Tun und Handeln,und stelle fest,

dass die meisten noch im Schlafe wandeln. 

Wie sie dann reden, wie gut sie es haben,

doch dem Obdachlosen gegenüber gäben sie niemals Gaben.

„Was kann ich denn dafür, dass es dem Penner so geht?!

Grässlich, wie der hier zu betteln steht!“

Und so sehe ich pure Verachtung und Wut in den Augen der einen,

und direkt gegenüber würde ein armer Mann am liebsten beginnen zu weinen.

Mit lächelndem Gesicht laufe ich schließlch hinüber zu ihm,

und bemerk dabei,

wie alle anderen in weitem Bogen um ihn gehen.

Ein kleines Geschenk gebe ich ihm und sprech:

„Hallo, hier, das ist für dich“

Und da ist sofort mir gegenüber ein dankbares und strahlendes Gesicht.

Ich gehe weiter durch die Innenstadt,

zur Pause setz ich mich schließlich auf eine Bank.

Es ist ein herrlicher Tag, mit blauem Himmel,die Sonne, sie scheint,

doch so weiß ich, auch sie verhindert heute kein Leid.

Beim Nachdenken zünde ich die Zigarette an,

schau mich um und denk: „Mensch, sieh sich das hier einer an...“ 

Eine behinderte Frau kommt die Passage entlang,

und es ist selbiges Spiel wie beim armen Mann.

Man sieht an ihr ihre Not und ihren Hilfsbedarf,

doch die Menschen meiden sie, wie ein schwarzes Schaf.

Hinterher blicke ich, sprech in Gedanken in ihr Herz hinein:

“Liebste, sorge dich nicht, du bist niemals allein!“

Während sie geht, schaut sie sich um zu mir, bleibt ganz kurz stehen.

Und als sie wieder beginnt weiter zu gehen, kann ich vernehmen:

„Danke mein Freund,doch sage ich dir,

nur Traurigkeit erfüllt mein Herz bei all den Menschen hier....“

Blickend auf den Boden sitze ich da auf der Bank,

die Zigarette haltend in der Hand.

Als sie aufgeraucht ist, setze ich meinen Heimweg fort,

möchte einfach nur noch weg von diesem komischen Ort.

Soviel Lieblosigkeit an einem Platz,

kaum einer kennt noch die Liebe als wahren Schatz.

Die Augen der Menschen, wie sie mich abtastend bewerten:

„Diese Schuhe, nein, was für ein Typ“

„Oh mein Gott, Glatze, der ist sicher nicht lieb“ 

So viele Dinge, welche so viele Menschen nicht verstehen.

Würden sie doch nur in ihr tiefstes Inneres sehen.

Dort würden sie die Wahrheit finden, welche uns allen innesitzt,

nämlich die Seele, die verantwortlich für Jedermanns Leben ist.

Sie ist die göttliche Essenz, die wir alle sind,

wie wir auch alle sind eins.

Doch frage ich: „Glaubst du daran?“

So sagt man mir: „Nein, beweis!“ 

Das Spiel von Seele und Ego-Verstand,

bei den meisten jedoch hält das Ego die Überhand.

Und sie vergessen dabei, und weiter nähren sie es mit Dunkelheit,

denn von Licht und Liebe bei ihnen kein Hauch weit und breit.

Materielles, Macht, Ansehen und Geld,

ist alles was für sie einen Menschen ehrt,

und hast du zu wenig von allem,

bist du ein Mensch ohne Wert. 

Dennoch: Auch lichtvolle Menschen gibt es hier noch,

und begegne ich ihnen, lässt es mein Herz glücklich pochen.

 

Nun ist es so und so soll es auch sein,

dass jeder für sich seinen Weg entscheidet,

die einen für Gott, und die anderen wollen es meiden.

Und so geht es für viele noch weiter, mit scheinbar endlosem Leiden.

Doch in meinem Herz weiß ich, es ist hier und jetzt die große Zeit,

die so vielen Menschen noch unglaubwürdig erscheint.

Dies jetzt ist die prächtige Zeit, in der das Licht die Erde erreicht.

Und sehr bald schon ist dieser Prozess vollendet geschehen,

dann wird kein bisschen Finsternis hier mehr bestehen.

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